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Herzlich Willkommen auf dem Oster-Inselchen

Poesie, Fotos und mehr zu Ostern


 

..:~~ Gedichte und Geschichten von lieben Gästen und Freunden~~:..




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Seifenblasen

Hoffnungen
Träume
Illusionen -
Vertane Zeit?
Nach vorne sehen
Positiv denken
Freude am Leben haben -
Komm, lass uns
Seifenblasen machen!

Wolf- Jakob Schmidt

Karfreitag im Kolonadengarten

Der graue Winter hatte uns irgendwie zugesetzt. Eigentlich sind mein Mann und ich, Menschen, die viel Humor haben, gerne Musik hören und sich an schönen Dingen erfreuen können.
Unsere Ansprüche sind noch nie sehr groß gewesen. Gerade die kleinen Dinge können uns ganz groß erfreuen. Besonders, wenn ich am Computer sitze und schreibe, mit Menschen kommunizieren kann, Lustiges lese, selber schreibe, dann habe ich eine Art Rausch.
Geschichten und Gedichte schreibt bekanntlich das Leben.
In letzter Zeit fühlte ich mich nicht mehr wohl, war mitunter niedergeschlagen und hatte depressive Stimmungen. Von einem Tag zum anderen konnte es sich wieder umschlagen und mir fiel es nicht schwer, „dass ich am liebsten die Welt umarmen wollte.“
Die Geschehnisse der Welt belasten mitunter sehr und lassen mittlerweile kaum durchgängigen Nachtschlaf zu.
Der Karfreitag sollte sonnig werden. Die Sonnenstunden wollten wir nutzen und im Kolonadengarten mal nachsehen, ob es denn schon grünt und blüht.
Welche Freude. Wir betraten den Mietergarten, der für alle da ist, gesetzt sie benehmen sich ordentlich.
Es gibt einen Vorsitzenden und fleißige Leute, die ehrenamtlich Beete betreuen und die Anlage pflegen. Im Winter ist geschlossen, damit die Fische im Teich zur Ruhe kommen.
Nun atmeten wir den Duft der Frühlingsblumen ein. Es war österlich geschmückt. Im Teich, die Goldfische und andere kleine Fischarten waren zu sehen. Unser Freund, ein dicker großer einsamer Karpfen, der schwamm umher. Wir waren guter Dinge und jeder fotografierte mit seiner Kamera.
Plötzlich, hektisches Treiben am Himmel. Eine Ente, nicht sehr große, eher zierlich, wurde von zwei schweren Erpeln verfolgt. Immer wieder floh sie, doch die beiden lüsternen Kerle folgten ihr. Wildes Geschnatter zerriss die Luft. Die Ente floh immer wider. Dann platschten alle drei in den Teich.
Das Entenweibchen bekam kaum noch Luft. Sie erhob sich in die Lüfte. Ich schimpfte den Entenmännern hinterher. Sie wollten mit Gewalt ihr Ziel erreichen. Dachte: „Wie im wahren Leben, bei den Menschen.“
Es mag eine halbe Stunde noch so gegangen sein. Ich regte mich auf. Plötzlich muss der eine Enterich wogegen geflogen sein. Er war weg. Nun hatte ich bedenken, dass er verletzt ist. Sah ihn jedoch nicht. Ich beruhigte mich. Ein Erpel und die Ente landeten im Teich. Sie war ganz heißer und abgekämpft, floh wieder. Nun ging ich dazwischen und vertrieb den lüsternen Burschen, schimpfte mit ihm und redete auf die Ente beruhigend ein. Er ließ dann von ihr ab.
Wir fotografierten in Ruhe weiter. Dann liefen wir nach Hause und tranken gemütlich Kaffee.

©Christine Kayser


Winterschlaf

Ein feiner Lichtschimmer erhellte den Kaninchenbau im tiefen Wurzelgeflecht der alten Eiche und weckte Mecki aus seinem Winterschlaf. Blinzelnd öffnete er vorsichtig seine Augen. Er schaute sich um – er war alleine! Ich habe wohl verschlafen dachte er erstaunt. Mit einem Satz sprang er aus seinem warmen Lager und begab sich auf die Suche. Doch die Winterstätte war leer, niemand war zu sehen. Vielleicht sind alle schon zur großen Wiese gelaufen, dachte er. Dort trafen sich im Frühjahr alle Hasen um die Vorbereitungen für die große Ostereierfarbaktion zu besprechen.

Vor seinem Bau setzte er sich schnuppernd auf seine Hinterläufe. Irgendetwas war anders - ihm wurde etwas mulmig zumute. Die Luft roch kalt. Alles um ihn herum war grau und still. Kein Vogel zwitscherte am trüben Himmel, kein emsiges Treiben der Insekten war zu hören, es duftete auch nicht nach Weidekätzchen und den ersten Frühlingsblumen. Von seiner Hasenfamilie gab es auch keine Spur. Er machte sich auf und hoppelte zu den Bäumen, die ebenfalls noch ihr braunes Winterkleid trugen.
Er klopfte an eine Baumrinde, an der nächsten und übernächsten, doch niemand antwortete. „Weiß hier jemand, was los ist?!“, rief er in den Wald.

„Was machst du denn für einen Krach, da kann doch niemand bei schlafen“, beschwerte sich eine dicke alte Buche hinter ihm. Mecki drehte sich schnell um, sah direkt in ein verärgertes Baumgesicht. „ Schlafen?! Der Winterschlaf ist vorbei!“, rief er, „doch wo sind alle geblieben, alle Freunde, meine Familie? Auf euren Ästen wächst bisher nicht ein einziges Blatt – wir brauchen doch euer Grün um die Ostereier zu färben! Auch fehlen das Blau des Himmels, das Gelb der Sonne und die bunten Farben der Frühlingsblüten – alles ist grau und trist, so werden wir es nicht schaffen, bis Ostern alle Eier zu färben!“

„Frühling, was redest Du, wir haben doch Winter! Lass mich weiter schlafen“, erwiderte die Buche mürrisch. Wie zur Bestätigung ihrer Worte begann sie leise vor sich hin zu schnarchen.
Verdutzt verharrte Mecki. Winter? - nein, das konnte nicht sein! Panik stieg in ihm auf. Was war nur geschehen? Wenn noch Winter war, was machte er dann hier? Wo war seine Familie? Aus dunklen Wolken fielen plötzlich viele weiß-glitzernde Flocken, tanzend im eisigen Wind. Fröstelnd versuchte er zu verstehen, doch plötzlich fühlte er sich ganz alleine auf der Welt.


Warme Sonnenstrahlen kitzelten Meckis Nase, und er musste einmal kräftig niesen. Mit einem Ruck sass er in seinem Bett. Erschrocken schaute er in das Gesicht seiner Mutter. „Hattest du einen schlechten Traum?“, hörte er sie liebevoll fragen. EIN TRAUM! Gottseidank, das war nur ein böser Traum. Mecki spürte Erleichterung in sich aufsteigen, er wurde von seiner Hasenfamilie umringt und bald war der Bau von fröhlichem Gelächter erfüllt.
Die Natur war erwacht, der Frühling eingekehrt und mit ihm all seine Farben und lieblichen Düfte.

Sonja Rabaza, 17.03.2010

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Copyright: Edeltrud Wisser


Die Regenbogenhasen


Es war einmal ein kleiner König. Sein Königreich war so klein, dass man in sieben Tagen vom Morgenstern bis zum Abendstern gehen konnte und sich dabei kein bisschen sputen musste. Vom Drachengebirge im Norden zum Regenbogensee im Süden trabte man mit seinem Pferdchen sogar ganz gemütlich an einem einzigen Tag.

In diesem kleinen Königreich lebten König Minimus und Königin Minima mit ihren Kindern, Prinz Minikus und Prinzessin Minika. Die beiden Königskinder spielten am allerliebsten mit Pietro, dem Küchenjungen. Auch in der Woche vor Ostern – es war der erste warme Frühlingstag - ritten die drei gemeinsam auf ihren Ponys zu ihren Freunden, zur Kräuterhexe und zum Drachen Fress dich nicht. Mimi Turmmaus durfte auch mit. Sie saß wie immer hinter dem rechten Ohr von Minikas Pferdchen und freute sich auf das Wiedersehen mit Leo Waldmaus und den anderen Verwandten.

Als die drei so frohgelaunt dahin ritten, vernahmen sie auf einmal ein klägliches Schluchzen. Sie hielten an und blickten nach rechts und nach links, nach oben und nach unten, doch wohin sie auch schauten, sie konnten niemanden entdecken.

„Lasst mich mal hinunter. Ich will Nachschau halten!“, piepste die Turmmaus.

Die Kinder stiegen von ihren Ponys und setzten die Maus auf den Waldboden. Die huschte eilig unter einen Strauch und kam nach kurzer Zeit mit zwei jammernden Hasenkindern zurück. Doch wie sahen die bloß aus? Über und über mit Farbe bekleckert, ein Ohr rot, das zweite blau, gelbe Streifen auf dem Rücken, grüne Tupfen auf dem Bauch, ein Schwänzchen lila und eins rosarot.

„Ja, was ist denn mit euch passiert?“ Minika schlug die Hände über dem Kopf zusammen.

Minikus grinste von einem Ohr zum anderen: „Sagt mal, habt ihr in Papas Farbtopf gebadet?“

„A..a..aber ich wollte meinem Bruder doch nur zeigen, wie ein Regenbogen ausschaut!“, jammerte Blauohr und Rotohr heulte:
„U…u…und dann sind alle Farbtöpfe umgefallen und jetzt sind sie ganz leer …hu – u – u!“

„Ohne Farben gibt es keine Ostereier…!“
„…und ohne Ostereier braucht man keine Osterhasen mehr!“
„Hu-u-hu!“ Die Hasenkinder heulten noch lauter als zuvor.

„Wo sind eigentlich eure Eltern?“, erkundigte sich Pietro.
„Bei Frau Henne.“, kam es von Rotohr.
„Bis morgen.“, ergänzte Blaulöffelchen kleinlaut.

Nun war guter Rat teuer. Ob vielleicht die Kräuterhexe helfen konnte? Ein Versuch würde sicher nicht schaden! Pietro und Minikus griffen sich je ein Hasenkind und steckten es unter ihr Wams, Minika setzte die Maus auf das Pony und so schnell sie konnten, ritten die drei zum Regenbogensee.

Dort saß Fredi, der kleine Drache neben der Kräuterhexe und jammerte, weil ihm so fad war. Als er die Kinder entdeckte, begannen seine roten Punkte zu glänzen und vor lauter Freude stieg ein rosa Rauchwölkchen nach dem anderen aus seinem Maul.

Auch das Hexlein lachte die Kinder an. „Schön, dass ihr gekommen seid! Aber wen habt ihr da mitgebracht? Zwei Regenbogenhasen?“

Abwechselnd berichteten Kinder und Häschen von den verschütteten Farbtöpfen.
„Ein Osterfest ohne Ostereier? Das darf nicht sein. Da muss etwas geschehen!“

Die Kräuterhexe legte den Finger auf die Nasenspitze, die Stirn in tiefe Denkerfalten und dachte nach, lange und angestrengt. Auf einmal sprang sie auf:

„Ich hab da eine Idee. So könnte es vielleicht funktionieren!“ und schon begann sie die verschiedensten Aufgaben zu verteilen:

„Fredi, flieg bitte eine große Runde, bis hin zum Drachengebirge, und sag allen Tieren, dass sie sogleich zur Blumenwiese am Regenbogensee kommen sollen.“

„Mimi, du läufst zu deinem Cousin Leo Waldmaus. Der soll mit seinen Verwandten alles Getier verständigen, das im Wald zu finden ist.“

„Pietro und Minikus, ihr packt bitte alle meine leeren Tee- und Saftflaschen in die Satteltaschen der Ponys und bringt sie zum See, damit ich sie dort auswaschen kann.“

„Minika und ihr Hasenkinder, ihr helft mir beim Spülen.“ Vielleicht werden die zwei Langohren dabei selbst auch sauber, dachte das Hexlein im Stillen.

Die Maus verschwand im Gebüsch und unser Drache schwang sich mit Schwung in die Lüfte. Dabei trompetete er so laut er nur konnte:
„Alle Tiere aufgepasst! Alles was krabbeln, laufen und fliegen kann, kommt zur großen Blumenwiese am Regenbogensee.“

Bald strömten von allen Seiten die Tiere herbei. Als die Versammlung vollständig war, berichtete die Hexe vom Malheur der Hasenkinder. Zum Schluss meinte sie:

„Wenn jede Blume ein klein wenig von ihrer Farbe abgibt und alle Tiere beim Einsammeln mithelfen, können wir das Osterfest retten. Wer ist dabei?“

Blumen und Tiere nickten zustimmend und die Hexe klatschte in die Hände:
„Ich hab ja gewusst, dass man sich auf euch verlassen kann. Kommt, fangen wir an! Unsere fleißige Honigmamsell zeigt euch, wie es geht. Aber…

…einen Augenblick noch, meine Lieben. Wir holen die Farben bei den BLUMEN! Wir brauchen kein Weiß von der Gans, Herr Fuchs, auch kein Grau von der Maus, Frau Eule!“

Kaum hatte das Hexlein ausgesprochen, schwirrten alle los, zweibeinige Helfer und vierbeinige, krabbelnde, hüpfende und fliegende, Kinder und Tiere. Nur Fredi Fress dich nicht war nicht beim großen Sammeln dabei. Der Drache flog zum Schloss und bat, ob die Kinder noch bis morgen am Regenbogensee bleiben dürften. König Minimus ließ sich alles genau berichten, doch dann willigte er ein. Er war schließlich ein sehr netter König. Außerdem aß er für sein Leben gern Ostereier.

Als Fredi zurückkam, staunte er nicht schlecht. Der Regenbogensee machte seinem Namen alle Ehre. Aufgefädelt wie kostbare Edelsteine auf einer Kette standen unzählige bunte Flaschen am Ufer. Stolz zählten die zwei Hasenkinder auf, woher die vielen Farben stammten:

Himmelblau vom Vergissmeinnicht und Dunkelblau von der Kornrade,
Grellrot vom Klatschmohn und Purpurrot vom Rosenstrauch,
Lila vom Fliederbusch und Violett vom Veilchen,
Grasgrün von der Wiese und Moosgrün vom Wald,
Zitronengelb vom Märzenbecher und Goldgelb von der Sonnenblume.

Während Fress dich nicht diese Farbensymphonie bewunderte, brachten die Eichhörnchen noch etwas Braun von den Nüssen und die Marienkäfer ein wenig Schwarz von ihren Punkten vorbei.

„Und was ist mit uns, habt ihr auf uns vergessen?“, bekümmerte sich das winzige Gänseblümchen und die schlanke Margerite entrüstete sich. „Unser Weiß ist genau so wichtig wie eure Farben!“

„Ihr habt ganz recht!“ schmunzelte der Drache und griff nach einem der Glasbehälter. „Zu euch komme ich jetzt höchstpersönlich!“

Sauber waren sie nicht geworden die Hasenkinder, aber glücklich:
„Ach, wir sind euch allen soooo dankbar! Jetzt gibt es auch weiterhin Ostereier!“

„Aber zuerst gibt es meine berühmte Kräutersuppe, damit wir wieder zu Kräften kommen. Für Fredi habe ich Bratäpfel, für die Tiere Heu, Karotten, Nüsse und für unsere fleißigen Mäuse … ein köstliches Stück Käse.
Kommt meine Lieben, für heute haben wir genug gearbeitet!“

Nach und nach war es dunkel geworden. Müde und satt – von der Suppe war nicht ein Löffel übrig geblieben – saßen die Freunde beim Feuer und sahen zu, wie Fress dich nicht den letzten Bratapfel verspeiste. Die Tiere hatten sich bereits alle zur Ruhe begeben. Auch die Kinder machten schon ganz kleine Augen.

„Zeit zum Schlafengehen, meine Lieben. Morgen ist auch noch ein Tag.“, meldete sich die Kräuterhexe aus dem Haus zurück.
„Ich habe euch bei den Ponys oben im Heu einen gemütlichen Schlafplatz gemacht. Ein richtiges Himmelbett, denn ihr könnt von dort direkt zu den Sternen schauen. Heute ist Vollmond. Vielleicht seht ihr sogar die Mondprinzessin, wenn sie zum Regenbogensee kommt…“

Ach, die Mondprinzessin würden sie gerne wieder sehen! Die Kinder nahmen sich ganz fest vor, so lange wach zu bleiben, bis sie da war. Doch kaum hatten sie den Kopf auf das Kissen gelegt, fielen ihnen die Augen zu. Sie waren einfach zu müde. Kein Wunder nach diesem aufregenden Tag! Nur Mimi, die kleine Turmmaus, schlief nicht. Sie war in ihrem ganzen Mäuseleben noch nie auf einem Heuboden gewesen.

Doch was war das? Die schwarzen Knopfäuglein wurden so groß wie es Mäuseaugen nur werden konnten. Eine Kaskade flimmernder und glitzernder Lichtstrahlen ergoss sich vom Mond bis zur Erde und auf dieser Mondscheinstiege stand das schönste Mädchen, das die Maus je gesehen hatte. Das Kleid schimmerte silbern, in die langen schwarzen Haare waren Sterne eingeflochten und den Stirnreif zierte ein goldener Halbmond.

Als die Mondprinzessin, denn sie war das Mädchen auf der Stiege, die bunte Flaschenkette am Seeufer sah, klatschte sie in die Hände.
„Ach, wie schön! Aber … eine Farbe fehlt noch!“
Sie bückte sich nach einem leeren Fläschchen und schöpfte von den glitzernden Wellen etwas Silberglanz ab.
„Mondscheinsilber gehört unbedingt dazu!“

Unter dem Dach hüpfte die Maus wie ein Kobold auf und ab, zupfte die Kinder an den Haaren und piepste, so laut sie nur konnte. Doch die drei waren einfach nicht wach zu bekommen.

Die Mondprinzessin sah zur Maus nach oben, lächelte still vor sich hin und öffnete ein kleines Beutelchen, das an ihrem Gürtel befestigt war.

„Ein wenig Sternenstaub, damit die Farbtöpfchen nie leer werden. Gute Taten müssen belohnt werden!“, erklärte sie und mischte jeder Farbe ein paar goldene Flocken bei.

Dann beugte sie sich zu den Hasenkindern, streichelte sie und aus Blauohr und Rotohr wurden wieder ganz normale Hasen, mit braunem Fell und braunen Ohren.

Bevor die Mondfee weiter zog, schickte sie noch ganz besondere Träume unter das Dach hoch: Pietro träumte, dass seine Torte köstlicher schmeckte als die seines Meisters, Minikus gewann im Traum das berühmteste Reitturnier im ganzen Königreich, Minika war zum Ball bei den Blumenelfen geladen … und unsere Turmmaus? Die spazierte durch ein Traumland, in dem alle Häuser aus Käse und die Straßenschilder aus Speck waren.

Ihr wollt wissen, ob der Farbenzauber jener Nacht noch immer wirkt?

Bald ist Ostern. Guckt einfach, ob ihr bunte Eier findet.

© gabi eder (märz 2009)




Das Handy und der Osterhase

Ostersonntag- früh um vier –
hüpft ein Langohr durch die Tür,
um nach Hasentradition
der Osterpflicht genug zu tun.

Zum Teddybär ein rotes Ei,
in den Papierkorb auch noch zwei,
das letzte dann, hübsch dekoriert,
wird am Fensterbrett platziert.

Nun will er geh’n – doch welch ein Schock!
Der Schnee liegt schon dreihasenhoch.
Zum Glück steckt da beim Grammophon
griffbereit ein Telefon.

Die Notrufnummer holt geschwind
den Osterhasentaxidienst.
Zuhause merkt der Has’ erschreckt,
dass er das Handy eingesteckt.

„Meine Lieben, kränkt euch nicht,
ich geb’s der Schneckenpost gleich mit!
Wann die kommt, kann ich nicht sagen.
Ich schätze, so in hundert Tagen.“

© gabi eder



Frühlingskuss


Behutsam legt der Frühling

sein leuchtenden Kleid

schenkt Tanz und Gesang

haucht neues Leben ein



Eingebettet vom schweren Duft

gelber Narzissen und blauer Iris

lasse ich mich umarmen

von der Schönheit der Farben



Befreit atmet meine Seele

öffnet sich seinem Zauber

sein Kuss lässt Freude keimen

- ein Neubeginn



Sonja Rabaza, 23.03.2009


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Copyright: Edeltrud Wisser



Die Ostereierfarbmaschine



Es schepperte und krachte durch das ganze Haus. Schnell eilte Mutter Langohr in das obere Geschoss. Der ohrenbetäubende Lärm kam aus dem Zimmer ihres jüngsten Sohnes Peter! Besorgt, doch auch verärgert, öffnete sie die Tür. „Peter, was ist hier los!“, fragte sie mit lauter Stimme und ihr Blick blieb an dem Scherbenhaufen und den Farbklecksen haften, die sich im ganzen Zimmer verteilten.

„Och, keine Sorge Mama, mir ist nichts passiert“, antwortete Peter schnell und schob mit den Füssen die Reste seiner selbstgebauten Farbmaschine zusammen, „ich habe versucht, eine elektrische Farbmaschine zu bauen, damit wir die Ostereier in diesem Jahr schneller und besser bemalen können“, fügte er hinzu. „Wenn wir die Eier auf dieses Rad legen, das dann elektrisch angetrieben wird, laufen sie durch die gewünschte Farbe und so werden sie alle gleichzeitig gefärbt und wir könnten viel Zeit sparen.“

„Zeit sparen? Das sieht aber nicht nach Zeitersparnis aus, mein Sohn. Sieh dir doch nur mal diese Unordnung an, die du verursacht hast!“ Oh dieses Kind, dachte Mutter Langohr. Seine Freude zu experimentieren brachte oft Unruhe in die Familie.

„Was ist denn jetzt wieder schiefgelaufen, dass es hier so aussieht?“, fragte sie ihren Sohn. „Das Rad hat sich zu schnell gedreht, dabei wurde die Farbe herausgeschleudert und dann ist das Gerät vom Tisch gefallen!“, erklärte er kleinlaut. „Aber ich habe den Fehler schon gefunden und bekomme das bestimmt noch hin!“ Er lächelte seine Mutter beruhigend.


„Bringt alle Eier in die Gartenlaube, dort ist am meisten Platz!“, wies Mutter Langohr die Hasen an, die schon seit Tagen frische Eier aus den Hühnerställen der umliegenden Bauernhöfe lieferten. Die Hennen legten jeden Tag ihr Ei und in der Malerwerkstatt waren viele Helfer eingetroffen, um der Familie zu helfen. Alle waren fleißig dabei, die Eier anzumalen, damit sie bis zum Osterfest pünktlich ausgeliefert werden konnten.

„Das schaffen wir nie!“, klagte Malermeister Lampe. „Es werden ja jedes Jahr mehr Eier. Wir werden wohl wieder einige Nächte durcharbeiten müssen. Wo steckt denn Peter?“, fragte er Vater Langohr. „Wir können jede Hilfe gebrauchen!“

Peter hatte in aller Stille seine Ostereierfarbmaschine gebastelt. Er stand am nächsten Morgen schon sehr früh auf und befüllte sie mit allen Farben, die er finden konnte. Einige vermischte er und es entstanden wunderschöne neue Farbtöne. Dann setzte er die Eier auf das Rad und ließ sie durch die Farbflüssigkeiten laufen. Rote, blaue, grüne, gelbe, violette Ostereier stapelten sich bereits, als Meister Lampe als erster die Malerwerkstatt betrat. Er rieb sich seine Augen und staunte nicht schlecht. „Das ist ja eine tolle Überraschung!“, rief er erfreut „so werden wir ja doch noch rechtzeitig fertig!“

Als kurz darauf auch seine Eltern und Geschwister und alle anderen Ostereiermaler den Raum betraten, schauten sie erstaunt auf diese Maschine, die in so kurzer Zeit so viel Arbeit geleistet hatte. „Peter, das ist ja ein Wunderding!“, rief erstaunt seine Mutter und Vater Langohr legte, nicht ohne Stolz, seinen Arm um seinen Sohn.

S. Rabaza

Ostern

Ostern, Fest der Auferstehung,

Symbol der Hoffnung, neuen Lebens,

wag ab heut auch du den Sprung,

LEBE Neu… und nicht vergebens !


© Edeltrud Wisser



Höhen und Tiefen

Es gibt Tage
da ist der Kopf einfach zu
kein Vogel ist zu hören
kein Licht zu erkennen
die Sonne scheint gleichsam
von der Erde verbannt

Dann aber kann es geschehen
dass früh am Morgen schon
die Sonne heller strahlt denn je
das Konzert der um die Wette
tschilpenden Vögel
dein Herz bis zum Rand erfüllt
du gar nicht mehr verstehen kannst
warum du die Sonne
nicht gesehen hast

Es kann gut sein
dass dies
am dritten Tag geschieht

© Wolf- Jakob Schmidt




Ostern


Die Hasenmama ruft die Hasen,
heut ist ein schöner Morgen,
drum steht schnell auf und sputet euch,
ihr müsst noch viel besorgen !
Die Hennen warten schon darauf,
ihre Eier uns zu spenden,
damit wir Kindern auf der Welt,
viel Spaß und Freude schenken.
Die Farben schenkt euch die Natur
als ihre schönste Gabe,
folgt nur der Sonnenstrahlen Spur,
sie weisen euch die Pfade.
Das Grün gibt euch der Blätterwald,
das Gelb geben die Narzissen,
und fragt die roten Rosen bald,
damit die Farben fliessen.
Die Wolken geben den Himmel frei,
er strahlt im blauen Glanze,
so bringt die Farben schnell herbei,
damit der Pinsel tanze.

(c) Sonja Rabaza


Der verliebte Osterhase

Ein Märchen von Celine Rosenkind

Der junge Osterhase musste dieses Jahr seinem Vater kräftig zur Hand gehen.
Mutter hatte genug mit den Kleinen zu tun und er, als ältester Sohn, sollte einmal den Betrieb übernehmen.
Nur Lust hatte er gar keine.
Er hoppelte durch den Wald und sah sich mal an, was dieses Jahr so alles an netten Weibchen vertreten war. Er sah viele hübsche Häschen, aber er wollte eine besondere Braut.
Die Schmetterlinge im Bauch waren noch bei keiner Häsin aufgetaucht.
Eines Tages, die Schneeglöckchen hatten gerade ihre Nase durch die Erde gesteckt, kam eine alte Bekannte zu Besuch. Sie war in Begleitung ihrer wunderschönen Tochter Babsi.
Schüchtern sahen die beiden sich an, als sie sich vorgestellt wurden.
In gleichen Moment, als sie den Mut hatten, sich endlich in die Augen zu schauen, da passierte es.
Ihm, Stubsi, wurde schwindelig und sie, Babsi, wurde rot vor Verlegenheit.
Da waren plötzlich diese Schmetterlinge und dieses Ohrensausen. Er mochte den Blick gar nicht mehr von der Hasendame lassen.
Er hatte sich über beide Hasenohren verliebt und ihr ging es genauso.

Mit Erlaubnis der Eltern hoppelten sie an diesem ersten Nachmittag gemeinsam durch den Wald.
Er zeigte Ihr die Gegend und warnte sie vor dem Fuchs und den Hunden.
Sie himmelte ihn aus blauen Augen an. Oft blieben sie stehen, um ihre kleinen Lauscher aneinander zu schmiegen oder ihre Nasen aneinander zu reiben. Sie erzählten sich von ihren Träumen und er sagte stolz:
"Ich werde einmal meines Vaters Nachfolger sein. Ein richtig lieber Osterhase."
Babsi schaute ihn fragend an. "Und wie ist das mit einer Familie und vielen Kindern?",
fragte sie leise. "Ja, dazu muss ich erst einmal die passende Frau finden."
Fleißig und tüchtig müsse sie sein und treu, erklärte er ihr und schaute erwartungsvoll in ihre wunderschönen Hasenaugen.
"Hast du denn schon eine in Aussicht",
fragte sie ihn schüchtern. Er schmunzelte vor sich hin und meinte: "Ja sicher, nur sie weiß es noch nicht." „Ach,“ seufzte Babsi, „wenn ich nur nicht schon verlobt wäre, ja dann.........“
Damit hatte Stubsi nicht gerechnet und es war, als würde man ihm den Boden unter den Füßen wegziehen.
Schon waren alle Träume vorbei und dabei hatte es hatte doch so schön angefangen.
Wie sollte es denn nun weitergehen?
Traurig senkte Stubsi seinen Blick.
Plötzlich schien die Sonne gar nicht mehr so schön und die Welt war wieder ein bisschen dunkler geworden. Ach, wenn er Ihr doch sagen könnte, wie ihm zumute war. Aber typisch Weibchen, dachte er, erst schmusen und flirten. um dann mit der fürchterlichen Wahrheit heraus zu rücken. Zerknirscht hoppelte Stubsi stumm neben Babsi nach Hause.
Als sie zur Höhle herein kamen, sahen die Erwachsenen die Beiden erwartungsvoll an.
Stubsi schaute traurig nach unten und Babsi errötete leicht.
Die Erwachsenen wussten sofort, was los war, hatten sie es doch im Stillen gehofft, dass eines Tages ihre Familien zusammen- wachsen würden.

Babsi hoppelte zur Mutter und flüsterte ihr etwas in die Löffel".
So nennt man beim Hasen die Ohren, wisst ihr das eigentlich?
"Sohn“, sprach der Vater,"komm mit mir nach draußen.“ Er als erfahrener Hasenvater wusste Bescheid.
Er kannte seinen Jungen. Traurig erzählte Stubsi, wie sehr er sich in Babsi verliebt hatte. Dass sie jedoch bereits verlobt war und überhaupt, wie traurig er sei.
"Noch ist nicht aller Tage Abend", murmelte der Osterhase vor sich hin.
"Du musst das nicht so eng sehen". Diese Verlobung wurde beschlossen als Babsi kaum zwei Monate alt war! Nun ist sie groß und ihr Herz wird entscheiden müssen.“
Da war ja noch Hoffnung für Stubsi. Er ballte seine kleinen Pfoten und krempelte die Ärmel hoch. "Die oder keine," sagte er, und ging zu Tante Adele, um sie um die Hand von Babsi zu bitten. Tante Adele sah die beiden jungen Hasen an:
"Ihr wollt wirklich eine Familie gründen?" fragte sie erstaunt.
"Mein Einverständnis habt ihr, nur vorher muss Stubsi noch drei Aufgaben erfüllen"!
Der alte Osterhase nickte bedächtig und gab Tante Adele recht.
Drei Aufgaben, so eine Art Reifeprüfung für das junge Paar.
Ob Stubsi diese drei Aufgaben erfüllen kann, was meint ihr? Welche Aufgaben werden das wohl sein?
Drei Aufgaben sollte er also erfüllen, unser Stubsi.
"Was soll ich tun," fragte er und schaute seinen Vater erwartungsvoll an.
"Ja nun mein Sohn, das wird nicht einfach werden," und dann erzählte er:
"Als erste Aufgabe musst du den Eiermalwettbewerb gewinnen, damit du mein Nachfolger werden kannst.
Zwölf Kandidaten musst du also schlagen.
Als zweite Aufgabe musst du dem Hund Hasso von Förster Rehbein beweisen, dass du schneller und schlauer bist als er.
Die dritte Aufgabe hat es in sich.
Du musst herausfinden, warum Opa Lampe seit Jahren ein geknicktes rechtes Ohr hat.
Das weiß keiner von uns, er behält es als sein Geheimnis."
Das waren also die drei Aufgaben.
“Na ja,” sagte sich Stubsi, so schlimm kann es schon nicht werden.
Er lief zur Babsi, gab ihr einen Kuss auf die Nasenspitze und hoppelte in den Wald.
Dort trommelte er all seine Freunde zusammen.
"Wollt ihr mir helfen", fragte er, „dem Hund von Förster Rehbein mal einen Denkzettel zu verpassen?“
"Oh,“ sagten die Hasen ganz leise, "der ist aber sehr gefährlich."
Dann begannen sie untereinander zu flüstern und zu kichern. Stolz ging Stubsi zum Försterhaus und setzte sich provozierend vor Hasso auf die Hinterpfoten. "Na Lust auf Kräfte messen," fragte Stubsi, "mal so einen kleinen Wettlauf mit mir?"
Er kicherte vor sich hin. Das brachte Hasso mächtig in Wut.
"Du weißt wohl nicht, dass ich deinem Großvater das rechte Ohr beinahe abge- bissen habe, sonst würdest du wohl kaum so mutig sein," knurrte er. Das war ja ein Volltreffer.
Die schwerste Aufgabe war gelöst. Stubsi kannte nun das Geheimnis von Opa Lampe.
Er wippte so lange herausfordernd mit seinem Stummelschwanz bis Hasso sich von der Kette riss, um über den Gartenzaun zu springen.
Stubsi rannte, wie er noch nie gerannt war. Immer, wenn der Hund glaubte, ihn erwischt zu haben, tauchte ein freches Hasengesicht hinter dem nächsten Baum auf. Und so rannte Hasso und rannte, bis er erschöpft auf dem Waldboden umfiel. Er war so müde, dass er in einen Tiefschlaf fiel.
Als er erwachte, sah er um sich herum lauter kichernde Hasen sitzen.
Welcher davon war Stubsi?
"Zweite Aufgabe gelöst, danke Jungs, ihr seid echte Freunde” sagte er und hoppelte erlöst und freudig davon.
"Vater," rief er, ich habe schon zwei Aufgaben gelöst und er erzählte alles.
Sein Vater war mächtig stolz auf ihn, das könnt ihr euch wohl vorstellen.
Ja, nur der Opa Lampe war ein bisschen knatschig, weil sein Geheimnis jetzt gelüftet war.
Der Ostereier Malwettbewerb war für Stubsi ein Kinderspiel. Er war so verliebt, dass er die schönsten Einfälle und somit auch die buntesten Eier hatte.
Er wurde zum würdigen Nachfolger für seinen Vater erklärt.
Puh, alles geschafft.
Alle waren zufrieden und nun wurde das Hochzeitsfest vorbereitet.
Stubsi baute eine wunderschöne Höhle und der ganze Wald wurde zu einem riesigen Festzelt.
Andächtig lauschten alle Waldbewohner, während der Dompfaff sie traute.
Von diesem Moment an waren Babsi und Stubsi ein glückliches vereintes Paar.
Längst haben sie schon Nachwuchs, und wenn ihr dieses Jahr durch den Wald lauft, werdet ihr sie bestimmt treffen, die kleinen Hasen.
Also haltet die Augen auf , wenn ihr spazieren geht und vergesst nicht, mir Bescheid zu sagen.

Osterbild von Lizzy Teword

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Eine Geschichte von Andreas Benz: :-)

Last Eastern

Sonnenstrahlen suchen sich ihren Weg durch die mit Osterdekorationen beschmückten Fenster -und tatsächlich- sie streicheln mich und erwecken meinen Geist.

Ansonsten liegt noch Ruhe über der Stadt, nur die Vögel stimmen zur ersten Sinfonie an diesem Ostersonntag an,
scheinbar bewusst des besonderen Tages, da alles in einer
seltenen Harmonie erscheint.

Noch fühlen sie sich sicher da -die Katzen noch nervös im Hause- vor der Balkontür scharren.

Kinderlachen..
immer noch gleich..
Gedanken gehen zurück in die Zeit meiner Kindheit als meine Eltern mit einem Lächeln im Gesicht mein Kinderzimmer betraten und mich weckten mit den immer gleichen Worten:
"Wir haben den Osterhasen grad hinten im Garten durch den Zaun verschwinden sehen.

Ob er wohl für dich etwas dagelassen hat?"

Dafür waren sie im Verstecken der verschiedenen Geschenke bei weitem einfallsreicher und so manche Stunde verstrich bei meiner schon Tage vorher geplanten Suchaktion, ja ich hatte immer einen Plan.

Abläufe, die meine Kindheit bestimmten, familiäres Glück, Vertrautheit, menschliche Wärme.

Ungestüm wurde ich später - doch nun empfinde ich tiefes Glück bei diesen Gedanken und ich erwache mit dem gleichen Kinderlachen wie damals und mit den Worten an meine Tochter:
"Wir haben den Osterhasen durch den Zaun verschwinden sehen.
Ob er wohl für dich etwas dagelassen hat?"

So trage ich das Kind in mir noch immer zur Schau, möge es nie anders sein.


© Andreas Benz







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Wenn es hier stehen soll, schicke mir eine Email an inselchen@t-online.de mit dem Betreff: Ostern und versieh dein Werk bitte mit deinem Copyright und wenn du magst, schreib kurz etwas zu deiner Person oder falls du eine Homepage hast, gib diese an.
Die besten Werke werden hier ausgestellt.







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